Ficus benjamina

Ficus benjamina

- Birkenfeige -

(Stand 12/1999)

 

 

Eine meiner Lieblingsbäume, da von "klein auf" selbst gezogen. Über die Vermehrungstechnik "Ableger" bis hin zur Anzucht und Pflege habe ich versucht mich an das "Lehrbuch" zu halten. Die Wurzelbildung habe ich z.B. dadurch angeregt, dass ich den Ableger mit den sich frisch gebildeten Wurzel in ein ganz flache Schale gesetzt habe und dabei auf eine "radiale" Anordnung der Wurzeln geachtet habe.

Erst danach (ein halbes Jahr) pflanzte ich den "Baum" in eine tiefen Topf, um mit der eigentlichen Anzucht zu beginnen. Doch hier machte ich bereits den ersten Fehler. Beim jeweiligen Umtopfen (im Zwei-Jahres-Rhythmus) vergas ich leider die Stellung der Wurzeln zu korrigieren. Das Ergebnis ist auf dem Foto recht schön zu sehen, da sich rechts keine Wurzel befindet und so die "radiale" Anordnung durchbrochen ist.

Ein weiterer Fehler, obwohl in jedem Fachbuch darauf hingewiesen wird, unterlief mir bei der Schädlingsbekämpfung. Dabei kostete etwa nicht der Schädling (Blattläuse) dem Baum fast das Leben, sondern die falsche Anwendung des Schädlingsbekämpfungsmittels. Es handelte sich dabei um ein Spray in einer FCKW-Dose. Obwohl ich einen Abstand von ca. 15 cm zur Pflanze beim Übersprühen einhielt, war es wohl noch zu dicht, weil die Blätter allesamt Erfrierungserscheinungen zeigten, was wiederum zu einem Laubverlust von 99 % führte. Es brauchte eine komplette Vegetationsperiode, um den Baum wieder einigermaßen fit zu machen. Dabei habe ich ihn kühl und schattig (aber nicht dunkel) aufgestellt und ständig durch sprühen für eine hohe Luftfeuchtigkeit gesorgt. Gedüngt wurde in dieser Zeit nicht.

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